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1/7.  J/u/n/i   1/9/5/3/ - dieser Tag
wurde zum Symbol für den Kampf aller
Deutschen um Freiheit und Demokratie



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Kaum ein Datum in der Geschichte der beiden deutschen Staaten ist so zur Legende geworden wie der siebzehnter   J/u/n/i  1/9/5/3 .  In der BRD wurde dieser Tag zum Symbol - für den Kampf aller Deutschen um Freiheit und Demokratie.
Eine Welle von Demonstrationen, Protesten und Streiks fand am  1
/7.  J/u/n/i  1/9/5/3  in der DDR - diese heißt heute " V/o/l/k/s/a/u/f/s/t/a/n/d/ des  1/7.  J/u/n/i ", dieser erfasst über vier Hundert Orte und rund sechs Hundert Betriebe in der Deutsche demokratische Republik über eine halbe Million Menschen beteiligen sich landesweit.

EtN B46 Berlin



Hintergründe die zu dieser Krise geführt haben: Die Ursachen des Volksaufstands in der Deutsche demokratische Republik gehen auf die zweite Sozialistische Einheitspartei Deutschlands - Parteikonferenz im Juli 1952 zurück. Walter Ulbricht (Generalsekretär) verkündet den "planmäßigen Aufbau des Sozialismus in der der Deutsche demokratische Republik". Die zweite SED-Parteikonferenz, das im Juli 1952 in Ost-Berlin nach dem Motto - "planmäßige Aufbau des Sozialismus" stattgefunden hat, hatte in den Plänen die Stärkung des Prozesses der 'Sowjetisierung'
Unter anderem war hier die Neuverteilung der 5 Länder in vierzehn Bezirke sowie Ostberlin, was an sich ein Angriff auf die verbliebenen Mittelschichten der Deutsche demokratischen Republik darstellte.
Ganz besonders würde es kleinere Betriebe und Bauern dazu zwingen ihre selbständige Tätigkeit aufzugeben, wegen erhöhten Abgaben.

Vom Oktober bis Dezember 1952 gab es deutliche Verschlechterung der Versorgungslage Der Handel kann die Versorgung mit Lebensmitteln wie Fleisch, Butter, Zucker, Gemüse.... u.a. nicht mehr sicherstellen.
In vielen Betrieben kommt es zu Demonstrationen oder Protesten.

Aufgrund einer sehr schlechter ökonomischen Situation des Staates, wegen der ständig wachsenden direkten und indirekten Ausgaben im Bereich Militär wurde dieser Beschluss gefasst.
Zu Lasten der Lebensmittel und Konsumgüterindustrie bevorzugten die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands - Wirtschaftspolitiker die Schwerindustrie.
Ein ökonomisches und damit auch ein soziales Problem stellte das starke Anwachsen der Abwanderungsbewegung im ersten Halbjahr der  1
/9/5/3  dar.

Zunehmende Repression gegen politisch Andersdenkende im Frühjahr  1
/9/5/3   führen zu einem gewaltigen Anstieg der Flüchtlingszahlen.

Fluchtbewegung: im Jahre 1951 beträgt 165.648; im Jahre 1952 bereits 182.393; im Jahre  1/9/5/3  - 331.390; im Jahre 1954 - 184.198.

Die hohe Zahl von Strafgefangenen sowie die Repression in der Deutsche demokratischen Republik war ein weiteren Faktor, der zu einer Belastung der politischen Lage geführt hat.

 

KvE T39 Berlin



Opfer des  1
/7.  J/u/n/i : - Als "faschistischen Putschversuch" bezeichnete die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands den Aufstand und verhaftete tausende Provokateure.

War der  1
/7.  J/u/n/i  ein faschistischer Putschversuch, ein "Gruppen"  V/o/l/k/s/a/u/f/s/t/a/n/d/  oder einfach eine regional begrenzte Streik- und Protestbewegung?

Es steht bis zum heutigen Tag immer noch nicht fest, wie viele Menschen insgesamt im Laufe des Gruppen Aufstands sowie folglich durch Todesurteile wirklich ums Leben kamen.
Es sind mindestens fünf und fünfzig Menschen, die ihr Leben verloren haben.

An diesem Tage sowie den Tagen danach sind vier und dreißig Zuschauer und Protestanten von Polizisten und Soldaten erschossen worden. Sieben Menschen wurden aufgrund von den Todesurteilen von sowjetischen und deutsche demokratischer Republik - Gerichten hingerichtet. Infolge der Haftbedingungen sind vier Menschen gestorben, sowie viele weiteren  nahmen sich das leben.
Beim Sturm eines Polizeireviers starb ein Protestant an Herzversagen, es wurden fünf Angehörige der Staats-Sicherheitsorgane getötet.


Weitere Informationen und Literatur:

Franz Josef Strauss - Die Erinnerungen. Berlin, 1989.

Stefan Wolle - Der Tag X -  1/7.  J/u/n/i  1/9/5/3 . Berlin, 1995.

Zwischen Nationalsozialismus und Kaltem Krieg  Erna Dorn, Dietz Verlag, Berlin 1994

Martin Krämer - Der  V/o/l/k/s/a/u/f/s/t/a/n/d/  vom  1/7.  J/u/n/i  1/9/5/3   und sein politisches Echo in der BRD. Bochum, 1996.

Die Deutschlandfrage vom  1/7.  J/u/n/i  1/9/5/3  bis zu den Genfer Viermächtekonferenzen von 1955,   Duncker u. H., Berlin 1990

Hartmut Boockmann - Mitten in Europa. Deutsche Geschichte. Berlin, 1987.

Stefan Dörnsberg - Kurze Geschichte der DDR. Berlin, 1965.

Bewaffnete Gewalt gegen das Volk  1
/7.  J/u/n/i  1/9/5/3  DDR, Dietz Verlag, Berlin 1991

 

 

Kontakt:

v
/o/l/k/s/a/u/f/s/t/a/n/d/1/9/5/3 .de - Team
in Zusammenarbeit mit:
- Initiative Stefan Kessler, Berlin
- Berliner Do/Vera Studio
- Eduard Windmeier

Berlin

Werner Michels, Erwin Bugert  - (Berlin)
post [at] v
/o/l/k/s/a/u/f/s/t/a/n/d/1/9/5/3 .de


 

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Berliner Do/Vera Studio